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Compiler

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Ein Compiler übersetzt in der Regel ein für Menschen lesbares Computerprogramm (sogenannter Quellcode) in ein für Maschinen ausführbares Programm (Maschinencode). Dabei wird meist eine lexikalische, semantische und syntaktische Analyse durchgeführt.

Die bekanntesten Programmiersprachen mit Compiler sind beispielsweise:

  • C/C++
  • C#
  • Java
  • Pascal
  • Objective-C

Einige der Sprachen erzeugen keinen direkt ausführbaren Maschinencode, sondern übersetzen das Programm zunächst in einen Geräteunabhängigen Bytecode, der von einer sogenannten virtuellen Maschine ausgeführt wird. Bekannteste Vertreter dieser Gattung sind Java und C#. Die eigentliche Übersetzung in ausführbaren Maschinencode erfolgt durch den sogenannten JIT-Compiler (Just in Time) einmalig während der Programmausführung. Dies hat diverse Vorteile, aber auch Nachteile.

Bei einigen Programmiersprachen erfolgt vor der Kompilierung durch den Compiler eine Verarbeitung des Quellcodes durch den sogenannten Preprocessor. Oft wird vom Compiler auch nur sogenannter Objektcode erzeugt, der dann in einem weiteren Schritt vom Linker zu einem ausführbaren Programm zusammengebunden (gelinkt) wird.

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